Barrierefreiheit
als Chance verstehen.
Finden Sie heraus, wie Inklusion Ihr Projekt nach vorne bringen kann.
Qualität setzt Standards
Unverständliche Webseiten sind nicht nur ein Inklusionsthema, sondern ein Risiko für Vertrauen, Unwissenheit und das Recht an Teilhabe im digitalen Alltag.
BITV 2.0
Die "Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung" definiert, wie digitale Angebote beschaffen sein müssen, damit wirklich jeder sie nutzen kann. Wer diesen Standard erfüllt, bietet maximale Usability - nicht nur für Menschen mit Behinderung.
BFSG / EAA
Der "European Accessibility Act" vereinheitlicht Barrierefreiheit in ganz Europa. Ab 2025 wird dies zum Markstandard für E-Commerce und Dienstleistungen. Wer jetzt handelt, sichert sich den Status als Digitaler Vorreiter für Inklusion.
Warum reichen Untertitel nicht?
Ein weit verbreiteter Irrtum: "Gehörlose können doch einfach lesen." Die Realität ist komplexer und faszinierender.
Deutsch ist eine Fremdsprache
Für viele Gehörlose ist die Deutsche Gebärdensprache (DGS) die Erstsprache. Die deutsche Schriftsprache muss mühsam erlernt werden. Komplexe Texte sind oft eine Hürde im Alltag.
Völlig andere Grammatik
DGS ist visuell-räumlich organisiert. Während Deutsch oft "Subjekt - Prädikat - Objekt" nutzt, funktioniert DGS ganz anders. Untertitel sind nur eine Transkription, keine Übersetzung in die "Denkweise" der DGS.
Emotion und Nuance
Ein Avatar transportiert über Mimik und Körpersprache Ironie, Fragen oder Dringlichkeit. Text allein ist emotionslos. Echte Teilhabe bedeutet, auch die Zwischentöne zu verstehen.
Welcher Inklusions-Typ sind Sie?
Nicht jedes Projekt hat die gleichen Ziele. Unser 30-Sekunden-Check zeigt Ihnen, wie Sie das Thema Barrierefreiheit strategisch für sich nutzen können. Weit über gesetzliche Mindeststandards hinaus.
alangu Inklusions-Analyse
Inklusions-Glossar
Barrierefreiheit im Web
Bedeutet mehr als nur Kontraste und Vorlesefunktionen. Für gehörlose Menschen heißt digitale Barrierefreiheit, Informationen in ihrer Muttersprache (DGS) zu erhalten, statt sich durch komplexe deutsche Texte kämpfen zu müssen.
Deutsche Gebärdensprache
Eine vollwertige Sprache mit eigener Grammatik und Syntax, die sich stark vom Deutschen unterscheidet. Avatare übersetzen nicht Wort-für-Wort, sondern übertragen Bedeutung und Grammatik in den dreidimensionalen Gebärdenraum.
WCAG
Der internationale Standard. Die höchste Stufe (Level AAA) fordert Gebärdensprache für vorab aufgezeichnete Audio-Inhalte. Avatare sind die effizienteste Lösung, um diese Richtlinien skalierbar zu erfüllen.
Leichte Sprache
Text mit vereinfachtem Satzbau. Wichtig: Leichte Sprache ist kein Ersatz für DGS. Für viele Gehörlose bleibt auch einfacher Text eine Fremdsprache. Die Kombination aus Avatar und Leichter Sprache bietet maximale Zugänglichkeit.
Digitale Inklusion
Echte Teilhabe entsteht erst durch Wahlfreiheit. Ein Gebärdensprach-Avatar gibt gehörlosen Nutzern die Möglichkeit, Webinhalte selbstständig und sofort zu erfassen, ohne auf menschliche Dolmetscher oder Dritte angewiesen zu sein.
Screenreader vs. Avatar
Screenreader machen das Internet für blinde Menschen hörbar. Sie nützen gehörlosen Menschen jedoch nichts. Der Avatar ist das visuelle Gegenstück zum Screenreader: Er macht Text für Gehörlose sichtbar und verständlich.
